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di noto | Unterschied von Heuschnupfen und Allergie beim Tragen von Kontaktlinsen
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Unterschied von Heuschnupfen und Allergie beim Tragen von Kontaktlinsen

Sie werden es als Betroffener in den letzten Tagen möglicherweise bereits bemerkt haben, für allen anderen könnte es alsbald schon losgehen. Ein Heuschnupfen ist das Symptom einer durch Pollen ausgelösten Allergie. Jeder fünfte Erwachsene in Deutschland leidet unter Heuschnupfen.

Typische Anzeichen: Die Augen jucken, brennen, tränen, schwellen an oder werden trocken. Die Nase läuft, Niesattacken begleiten den Allergiker. Besonders ärgerlich bei Heuschnupfen: Pollenzeit ist mittlerweile fast das gesamte Jahr über. Aber nicht immer sind Pollen schuld an einer Allergie. Auslöser für gereizte Bindehäute können ebenso Hausstaubmilben, Tierhaare, Nahrungsmittel sowie allergische Reaktionen auf Kontaktlinsenpflegemittel oder Ablagerungen auf Kontaktlinsen sein. Ursachen, die das Tragen von Kontaktlinsen beeinträchtigen können.

Allergie: Vorsicht bei Augentropfen

Wer Augentropfen lediglich zur Befeuchtung der Augen verwendet, schaut in die Packungsbeilage. Dort ist vermerkt, ob die Tropfen auch für Kontaktlinsenträger geeignet sind. In der Regel sind sie unbedenklich. Konservierungsmittelfreie Produkte sollten vorgezogen werden.
Handelt es sich um medizinisch wirksame Augentropfen, können sich die Inhaltsstoffe an oder in den Kontaktlinsen ansammeln. Die Wirkstoffe kommen dann nicht mehr in der gewünschten Dosis am Auge an oder werden selbst dann immer noch abgegeben, wenn sie nicht mehr nötig sind. Während der Behandlung ist es deshalb ratsam, eine gewisse Zeit nach Gabe des Medikaments mit dem Aufsetzen der Kontaktlinsen zu warten oder gegebenenfalls auf Kontaktlinsen zu verzichten und eine Brille zu tragen.

Generell gilt: Wer medizinisch wirksame Augentropfen nutzt, sollte vor der Behandlung seinen Hausarzt, einen Augenarzt oder uns dazu fragen. Viele Allergiker nehmen alternativ zu Augentropfen Tabletten, Sprays oder reagieren positiv auf eine Hyposensibilisierung. Oft hilft auch der Umstieg auf formstabile Kontaktlinsen oder weiche Tageslinsen.

Welche Kontaktlinsen bei Heuschnupfen?

Kontaktlinsen können bei Heuschnupfen die typischen Symptome verstärken, in einigen Fällen aber auch durch einen gewissen “Schutzmechanismus” verbessern. Formstabile Kontaktlinsen haben den Vorteil, dass Ablagerungen auf der Oberfläche weniger gut anhaften als auf weichen Linsen und sie sich auch besser beseitigen lassen. Die Träger weicher Kontaktlinsen verwenden in der Pollenzeit am besten Tageslinsen. Sie werden am Abend sofort entsorgt und mit ihnen alle noch anhaftenden Allergene. Der neue Tag beginnt mit frischen, pollenfreien Linsen. Für die Träger weicher Monats- oder Jahreslinsen gilt: Die Pflege steht jetzt mehr denn je auf der Tagesordnung. Die Linsen müssen häufiger mit dem geeigneten Pflegemittel gereinigt und anschließend abgespült werden.

Kontaktlinsen richtig reinigen

Die penible Reinigung und Pflege der Kontaktlinsen ist jetzt das A und O. Für jeden Linsentyp – formstabil oder weich – gibt es spezielle Pflegeprodukte. Mit einer Ausnahme: Tageslinsen werden nach dem Tragen gleich entsorgt. Auf der sicheren Seite sind die Träger weicher und formstabiler Kontaktlinsen, wenn sie zur Desinfektion  und Pflege Peroxidsysteme verwenden. Das darin enthaltene Wasserstoffperoxid desinfiziert besonders gründlich. Peroxidsysteme enthalten nach der Neutralisation im Gegensatz zu vielen All-in-one-Lösungen auch keine Konservierungsmittel, die Allergiker teilweise nicht vertragen.

In jedem Fall sollten die Linsen nach dem Tragen mit dem geeigneten Pflegemittel mechanisch durch das Reiben mit einem Finger in der Handinnenfläche von Ablagerungen befreit werden. Hilfreich sind ebenso Zwischenreinigungen und anschließendes Abspülen mit Kochsalzlösung und gegebenenfalls der regelmäßige Einsatz von Proteinentfernungstabletten; wir geben Ihnen sehr gerne  weitere Tipps und Hinweise zur Anwendung, melden Sie sich bitte.

Kontaktlinsenträger müssen bei einer Pollen-Allergie mit leichten Beschwerden in der Regel nicht auf die kleinen Sehhilfen verzichten. Dennoch gibt es einiges zu beachten.

  • Heuschnupfen-Betroffene erkundigen sich, wann die kleinen Plagegeister fliegen. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst gibt täglich eine Pollenvorhersage heraus. Sofern es möglich ist, sollte der Kontakt mit den Allergenen vermieden werden.
  • Auch wenn die Augen jucken – nicht reiben! So wird die Bindehaut nur noch stärker gereizt, und es kommt zu mehr Ablagerungen als sonst.
  • In der Pollen-Zeit gehören für den Notfall immer eine Brille in der aktuellen Sehstärke und ein mit frischer Kontaktlinsenflüssigkeit gefüllter Linsenbehälter in die Hand- oder Aktentasche.
  • Nachbenetzungstropfen ohne Konservierungsstoffe befeuchten trockene Augen. Entspannung bringen auch Augenduschen, kalte Kompressen und eine verkürzte Tragedauer der Linsen. Maßnahmen, die mit dem Haus- oder Hautarzt zu besprechen sind.
  • Zusätzlichen Schutz vor Pollen, Blendung und Zugluft bieten Sonnenbrillen.
  • Bei akuten Beschwerden und während der Behandlung mit medizinisch wirksamen Augentropfen ist das Tragen von Kontaktlinsen meistens tabu.

Der Text stammt vom Kuratorium Gutes Sehen.